Wanderleben |#flussnoten

[SoSo] Den gepackten Rucksack schultern. Gehen. Auf und ab. Schritt für Schritt. Denken. Atmen. Nichts denken. Lachen. Schweigen. Adrian, den Schweizumradler aus San Francisco, treffen und mit ihm über das Reisen, die Schweiz und das Zelten hierzulande schwadronieren.

Weitergehen. Pausen einlegen. Wieder aufwärts und wieder abwärts wandern. Fuß vor Fuß. Dem Gegenwind entgegen. Ein paar Sonnenstrahlen auskosten. Schwitzen. 

Schlottern und sich Handschuhe oder wenigstens Pulswärmer wünschen. Picknicken. Weitergehen.


Lamas fotografieren, Bäche und Brücken, Stege, Berge und weitere Lamas. In Surrein im Volg Brot und Bier einkaufen.

Weitergehen und sich vorstellen, dass der heutige Lagerplatz einen Tisch und einen Brunnen hat.

Diesen Platz hier finden.


Staunen. Den Rucksack ausziehen. Hier ankommen. Jetzt. Sein. 

Kochen. Essen. Die letzten Sonnenstrahlen, die unerwarteten, genießen. 


Untermalt von Kuhglockengebimmel im Rücken, jenseits des Rain da Sumvitg, dankbar diese kurze Wärme empfangen.

Strecke des 7. Tages:

Standort:

8 thoughts on “Wanderleben |#flussnoten


  1. So schön, wenn sich Wünsche subito materialisieren! ich freue mich mit dir!
    Lamas … die werden auch immer mehr und überall, aber so richtig toll finde ich das nicht. Es geht wohl um die feine Alpakawolle, damit macht man eben mehr Geld, als mit Schafwolle. Wir Menschen sind schon eine der seltsamsten Spezies, mal abgesehen von Neunaugen oder so … lächelnde Abendgrüsse von Berg zu Berg, guats Nächtle euch
    Ulli


    1. Lamas mögen das bergige Klima, vermute ich, und werden vielleicht bald ebenso hier integriert sein wie die Kartoffel und anderes.
      Ich bewerte das nicht, es ist wohl Teil der menschlichen Fluchtbewegungen‽
      Danke dir für den Input.


  2. Hallo Iher beiden Rheinwanderer,
    um die Gegend – wenn auch nicht unbedingt um die Temperaturen – beneide ich Euch. Danke für die fantastischen Bilder.
    Ihr seid jetzt übrigens wirklich genau in der Ecke, die ich vor Jahren für eine Radtour geplant hatte. Damals wollte ich Chur-Bellinzon-Chur „machen“, hin über den San Bernardino, zurück über den Lukmanier. Und das hätte mich dann auch nach/durch Disentis gebracht. Ich bedaure immer noch, dass ich mich damals von den Wetteraussichten habe abhalten lassen, denn am Ende ist es gar nicht so gekommen, wie die Wetterfrösche vorhergesagt hatten. Und jetzt bin ich leider zu alt dazu. Das schaffe ich nicht mehr.
    Euch weiterhin frohes Wandern in gutem Wetter,
    Pit


    1. Sag das nicht, wir sehen hier auch SeniorInnen wandern und radeln. 😉
      It’s beautiful!


      1. Aber solche Steigungen, wie sie da vorkommen, schaffe ich wohl nicht mehr. Nur abwaerts ginge das noch! 😉

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