Tag 5 Fotos | #flussnoten22

Auch heute kommt der Bilderbeitrag etwas später, weil die Homebase unterwegs war und es hier so heiß ist, dass danach erst einmal Siesta angesagt war. Leider hab ich dafür keine Rhône und keine Hängematte zur Verfügung, aber dafür gibt es jetzt wieder jede Menge tolle Fotos zu gucken.

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Der morgendliche Lagerplatz war schon bald von allen Seiten sonnenbeschienen.

Man beachte die Bierdose auf dem handgeschnitzten Hering der Sicherungsleine! 🙂

Rhônebrücke und Baustelle der Furkastraße in Mören unweit Camping Tunetsch.

Der Behelfswanderweg wegen Baustelle ist in Mörel fast zu eng für die dicken Wanderrucksäcke.

Übergroße Hirschkäferskulptur am Wanderwegabzweig in Mörel.

Frau Soso spiegelt sich in einem Schaufenster am Ortsende Mörel. Für einen guten Kilometer müssen sie an der geschäftigen Furkastraße wandern.

Jenseits Mörels töst ein Kraftwerk, darum ist der Aufenthalt im Flussbett unterhalb des Kraftwerks mit Vorsicht zu geniessen. Abkühlung ist jedoch dringend nötig, darum planschen die Beiden trotzdem zwischen großen Felsbrocken, stets den Fluss im Blick und im Ohr. Das Wasser ist eiskalt.

Nach der Mittagspause wandern sie weiter über eine kleine Insel in der Rhône. Dort findet sich dieses Ruheplatz-Wegweiser-Schild, es ist buchstäblich mit dem Baum verwachsen.

Unter einem Wasserfall und „wie aus dem Boden gezaubert“ steht die Kapelle „zen hohen Flühen“ direkt an der Furkastrasse zwischen Mörel und Bitsch.

Die Rückseite dieses Baumaschinenteils grinst SoSo frech an. Oder eher grumpy?

Überall in der Gegend wirbt man mit dem Aletschgletscher. Er ist der flächenmässig grösste und längste Gletscher der Alpen und seit Dezember 2001 Bestandteil des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.

Die Fassade einer Fabrik am Radweg ‚RoteMeile‘ in Bitsch.

Ein bezwergter Windschutz über einer Haustür in Naters.

Um nicht ins abendliche, stadtheiße Brig zu müssen, wandern SoSo und Irgendlink nördlich um die Stadt herum durch Naters. Nach kilometerweitem Teerwandern finden sie im alten Dorfkern einen schönen großen Dorfbrunnen mit Dorflinde, wo sie sämtliche Flaschen füllen. Eigentlich hatten sie auf einen Bach gehofft, aber bevor es gar kein Wasser gibt …

Über Naters und Brig geht es wieder rauf in die Berge. Diese Brücke konnte man schon von unten sehen. „Klasse Aussicht, aber auch ein bisschen gruselig war die Begehung“, schreibt SoSo dazu.
(Mich hätten da übrigens keine 100 Pferde rauf gebracht.)

Bei den Esstischen des Briger Gardemuseums haben sie am Ende des Tages das Abendessen – Gemüse-Kokosmilch-Reisnudeln und Salat – gekocht und etwa hundert Meter oberhalb dieses Platzes in der Pampa das Zelt aufgebaut.

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Diese und noch weitere Fotos sind wie immer auch in der Karte zu sehen, wo ihr sehr schön die Strecken verfolgen könnt.

4 thoughts on “Tag 5 Fotos | #flussnoten22


    1. Bei jeder Brücke und jedem schmalen Pfad, der auf der einen Seite in den Abgrund führt, denken wir an dich.
      👋🏼☺️


      1. Es war schon ziemlich krass. Aber es gab keine Alternative. Darum „Augen zu, äh auf, und durch!“ Langsame, konzentrierte Schritte, nicht runtergucken.
        Ich bin nicht ganz schwindelfrei, aber doch ziemlich, zum Glück.

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